Wetterkarte über alles
Nein, nein: Nicht bei mir! Wenn ich wissen will, wie das Wetter ist, gucke oder gehe ich kurz raus. Mein Papa ist da anders. Der schaut im Fernsehen und Videotext immer die Wetterkarte. Und "immer" meint gleichermaßen "immer" und "wieder und wieder". Es könnte ja schließlich gleich anders sein als jetzt, das Wetter, und andere Prognosen geben, und bei RTL könnten sie theoretisch auch ein anderes Wetter ansagen als bei der ARD, im ZDF, im WDR oder bei Pro7 ...
Gut, weil meine Rausguck-Taktik insbesondere im Prognose-Bereich gewisse Schwächen hat, bin ich da bisweilen natürlich nicht so ganz im Bilde und also nicht immer in wettertauglicher Gewandung unterwegs. Meint in der Tat so Späße wie "plötzlich mit T-Shirt im Regen stehen" oder "mit dickem Pulli, Schal und Anorak im strahlenden Sonnenschein". Derweil ich so schreibe, merke ich gerade, dass der letzte Satz in einer Zeit, in der es an Ostern schneit und gefriert, gar nicht recht trägt zur Veranschaulichung bekleidungstechnischer Fehlleistungen meinerseits. Darum möge sich an dieser Stelle insbesondere der junge Leser vor Augen halten, dass ich schon alt bin. Ich bin sowohl im vergangenen Jahrtausend geboren als auch habe ich im vergangenen Jahrhundert bereits geraume Zeit gelebt und damit also noch in der unbeschwerten Zeit vor dem großen Klimawandel, in dem die Welt nun so überraschend steckt und den und dessen verheerende Konsequenzen das Fernsehen als das Massenmedium schlechthin aktuell sicher nur deshalb wieder etwas aus den Augen verloren hat, weil man momentan nun mal deutlich dringender über übergroße Schnitzel und Würste und Burger XXL berichten muss und darüber, dass Pastinacken und Spitzkohl aber auch sehr lecker zubereitet werden können und überdies die wesentlich gesündere und nahrhaftere Option darstellen - so sagen es uns Spitzenköche, wohin man auch zappt im TV, und kochen es uns direkt vor. Viva gutes Essen (und lange Sätze)!
Was ich eigentlich nur sagen wollte: Meins ist das halt nicht mit der Wetterkartenobsession. Der werte Herr Papa hat daheim indes neuerdings sogar einen Digital-TV-Receiver. Noch mehr Programme. Für den totalen Vorhersagespaß. Kachelmann und alle Frösche lassen grüßen, und: Arme Frau Mama ...
Gut, weil meine Rausguck-Taktik insbesondere im Prognose-Bereich gewisse Schwächen hat, bin ich da bisweilen natürlich nicht so ganz im Bilde und also nicht immer in wettertauglicher Gewandung unterwegs. Meint in der Tat so Späße wie "plötzlich mit T-Shirt im Regen stehen" oder "mit dickem Pulli, Schal und Anorak im strahlenden Sonnenschein". Derweil ich so schreibe, merke ich gerade, dass der letzte Satz in einer Zeit, in der es an Ostern schneit und gefriert, gar nicht recht trägt zur Veranschaulichung bekleidungstechnischer Fehlleistungen meinerseits. Darum möge sich an dieser Stelle insbesondere der junge Leser vor Augen halten, dass ich schon alt bin. Ich bin sowohl im vergangenen Jahrtausend geboren als auch habe ich im vergangenen Jahrhundert bereits geraume Zeit gelebt und damit also noch in der unbeschwerten Zeit vor dem großen Klimawandel, in dem die Welt nun so überraschend steckt und den und dessen verheerende Konsequenzen das Fernsehen als das Massenmedium schlechthin aktuell sicher nur deshalb wieder etwas aus den Augen verloren hat, weil man momentan nun mal deutlich dringender über übergroße Schnitzel und Würste und Burger XXL berichten muss und darüber, dass Pastinacken und Spitzkohl aber auch sehr lecker zubereitet werden können und überdies die wesentlich gesündere und nahrhaftere Option darstellen - so sagen es uns Spitzenköche, wohin man auch zappt im TV, und kochen es uns direkt vor. Viva gutes Essen (und lange Sätze)!
Was ich eigentlich nur sagen wollte: Meins ist das halt nicht mit der Wetterkartenobsession. Der werte Herr Papa hat daheim indes neuerdings sogar einen Digital-TV-Receiver. Noch mehr Programme. Für den totalen Vorhersagespaß. Kachelmann und alle Frösche lassen grüßen, und: Arme Frau Mama ...
magic.hb - 29. Mrz, 23:45
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