8 Fakten meines Lebens
Wieder mal ein Stöckchen bekommen. Also gut: "8 Random Facts" über mich, gegliedert in ebensoviele kleine Sinnabschnitte ...
1. Es fährt kein Zug nach Übersee
Ich bin erst einmal in meinem Leben geflogen. Vor ein paar Jahren, von Düsseldorf nach Berlin. Hängt aber nicht mit Flugangst zusammen. Eher sind mir Flughäfen zu unübersichtlich und von daher beängstigend als dass ich grundsätzlich Angst vorm Fliegen hätte. Bei längeren Strecken bin ich halt immer gefahren. Zug zum Beispiel. Weil die Zugverbindungen "nach Übersee" so schlecht sind, ergibt sich daraus zugleich, dass ich noch nie dort war.
2. Gedolmetscht und durchgefallen
Mit 17, 18 Jahren war ich verschossen in K.. Sie bereitete sich auf eine wichtige Abschlussprüfung vor und hatte gewisse Probleme mit ihrem (Schul-)Englisch und dem (Schul-)Buch, um das es in der Prüfung ging. In einem dolmetscherischen Kraftakt über mehrere Tage hinweg habe ich ihr das Werk zum besseren Verständnis ins Deutsche übersetzt. Eine Liebesgeschichte mit Aliens. Hat aber nix gebracht. Weder für K. in der Prüfung noch für mich mit K. ...
3. Them!
Ich habe als Kind Ameisen an Spinnen verfüttert. Auf dem großen Grundstück meiner Oma wohnten speziell zwischen den gelagerten Holzscheiten so viele hungrige Spinnen, dass ich mit meinem Food Service alle Hände voll zu tun hatte. Das Leid, das ich so tausendfach über die heimischen Ameisenpopulationen brachte, bezahlte ich eines Tages bitter und schmerzvoll, als ich - wie auch immer das geschehen konnte ... - mit der Hand in einem Ameisennest stecken blieb und von den kleinen Biestern dermaßen zerbissen und vergiftet wurde, dass ein Arzt kommen musste. Die Hand ist aber noch dran.
4. Die Zwei-Zentimeter-Lüge
Ich bin gar nicht 1,65 m groß, wie es in meinem Personalausweis steht, sondern nur gemessene 1,63 m. Aber 1,63 m erschien mir damals bei Beantragung des Ausweises so unglaublich klein, dass ich mich zur Rundung genötigt sah.
5. No Smoking!
Ich habe nie auch nur eine einzige Zigarette, Zigarre oder dergleichen geraucht und würde es auch nie tun. Trotzdem bin ich alles in allem tolerant gegenüber meinen nikotinabhängigen Mitmenschen.
6. Allianzen und letzte Strohhälme
Alle Welt heiratet und vermehrt sich. Falls es mir in den nächsten Jahren meines Lebens bis zum Erreichen des 40. nicht gelingen sollte, auch zu heiraten, dann werde ich K. heiraten. Nein, nicht die K. aus Punkt 2, sondern den guten Freund K. (vorausgesetzt, dieser bleibt seinerseits auch glücklos in der Liebe). So sind wir unlängst verblieben und müssen dann schauen, ob Männer einander auch heiraten können, ohne homosexuell zu sein und wie wir das mit dem eigentlich ja unerwünschten Hochzeitskuss lösen. Noch sind es 8 Jahre bis dahin, und sicherheitshalber habe ich mit der Freundin S. auch schon vorüberlegt, ob sie mich nicht heiraten will, wenn ihr Freund sie in den nächsten 7 Jahren nicht endlich ehelicht. S. denkt darüber nach.
7. In aller Herrgottsfrühe ...
Ich habe meine Fußballerkarriere bereits in der Jugend beendet, weil mir die Spiele immer entschieden zu früh angepfiffen wurden. Weil man das meinetwegen wohl nicht ändern wollte oder konnte, habe ich Konsequenzen daraus gezogen und der bevorstehenden großen nationalen und internationalen Karriere durch mein Fernbleiben eine deutliche Absage erteilt.
8. Rabenschwarze Erinnerungen
Im Rahmen von (Semester-)Ferienarbeit habe ich unter anderem mal in einer Gießerei geschuftet und dort im so genannten "Loch", unter einem Fließband, auf dem gerade frisch gegossene Metallteile befördert wurden und von dem heißer Metallsand herabregnete. Diesen musste ich in Loren schippen und anschließend wegbringen. Das "Loch" heiß so, weil es klein und eng war. Mit 1,63 m Körpergröße war man geradezu prädestiniert, dort zu arbeiten. Es gab irgendwas um die 12 D-Mark die Stunde. Abends war ich jedes Mal so eingesaut, dass das ablaufende Badewasser rabenschwarz war. Eine harte, anstrengende Arbeit. Aber auch eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, weil sie mir zeigt, was ich einerseits an meinem kreativen, viel besser bezahlten Bürojob habe, und was andererseits Menschen leisten, die tagein, tagaus inne Firma anne Stanze stehen.
[Ach ja, hier noch die Stöckchen-"Spielregeln", die ich eigentlich eingangs posten sollte:
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1. I have to post these rules before I give you the facts.
2. Each player starts with eight random facts/habits about themselves.
3. People who are tagged need to write their own blog about their eight things and post these rules.
4. At the end of your blog, you need to choose eight people to get tagged and list their names.
5. Don’t forget to leave them a comment telling them they’re tagged, and to read your blog.
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Und wer bekommt das Stöckchen nun von mir?! Am Besten Jeder, der es sich nehmen möchte! ;-)]
1. Es fährt kein Zug nach Übersee
Ich bin erst einmal in meinem Leben geflogen. Vor ein paar Jahren, von Düsseldorf nach Berlin. Hängt aber nicht mit Flugangst zusammen. Eher sind mir Flughäfen zu unübersichtlich und von daher beängstigend als dass ich grundsätzlich Angst vorm Fliegen hätte. Bei längeren Strecken bin ich halt immer gefahren. Zug zum Beispiel. Weil die Zugverbindungen "nach Übersee" so schlecht sind, ergibt sich daraus zugleich, dass ich noch nie dort war.
2. Gedolmetscht und durchgefallen
Mit 17, 18 Jahren war ich verschossen in K.. Sie bereitete sich auf eine wichtige Abschlussprüfung vor und hatte gewisse Probleme mit ihrem (Schul-)Englisch und dem (Schul-)Buch, um das es in der Prüfung ging. In einem dolmetscherischen Kraftakt über mehrere Tage hinweg habe ich ihr das Werk zum besseren Verständnis ins Deutsche übersetzt. Eine Liebesgeschichte mit Aliens. Hat aber nix gebracht. Weder für K. in der Prüfung noch für mich mit K. ...
3. Them!
Ich habe als Kind Ameisen an Spinnen verfüttert. Auf dem großen Grundstück meiner Oma wohnten speziell zwischen den gelagerten Holzscheiten so viele hungrige Spinnen, dass ich mit meinem Food Service alle Hände voll zu tun hatte. Das Leid, das ich so tausendfach über die heimischen Ameisenpopulationen brachte, bezahlte ich eines Tages bitter und schmerzvoll, als ich - wie auch immer das geschehen konnte ... - mit der Hand in einem Ameisennest stecken blieb und von den kleinen Biestern dermaßen zerbissen und vergiftet wurde, dass ein Arzt kommen musste. Die Hand ist aber noch dran.
4. Die Zwei-Zentimeter-Lüge
Ich bin gar nicht 1,65 m groß, wie es in meinem Personalausweis steht, sondern nur gemessene 1,63 m. Aber 1,63 m erschien mir damals bei Beantragung des Ausweises so unglaublich klein, dass ich mich zur Rundung genötigt sah.
5. No Smoking!
Ich habe nie auch nur eine einzige Zigarette, Zigarre oder dergleichen geraucht und würde es auch nie tun. Trotzdem bin ich alles in allem tolerant gegenüber meinen nikotinabhängigen Mitmenschen.
6. Allianzen und letzte Strohhälme
Alle Welt heiratet und vermehrt sich. Falls es mir in den nächsten Jahren meines Lebens bis zum Erreichen des 40. nicht gelingen sollte, auch zu heiraten, dann werde ich K. heiraten. Nein, nicht die K. aus Punkt 2, sondern den guten Freund K. (vorausgesetzt, dieser bleibt seinerseits auch glücklos in der Liebe). So sind wir unlängst verblieben und müssen dann schauen, ob Männer einander auch heiraten können, ohne homosexuell zu sein und wie wir das mit dem eigentlich ja unerwünschten Hochzeitskuss lösen. Noch sind es 8 Jahre bis dahin, und sicherheitshalber habe ich mit der Freundin S. auch schon vorüberlegt, ob sie mich nicht heiraten will, wenn ihr Freund sie in den nächsten 7 Jahren nicht endlich ehelicht. S. denkt darüber nach.
7. In aller Herrgottsfrühe ...
Ich habe meine Fußballerkarriere bereits in der Jugend beendet, weil mir die Spiele immer entschieden zu früh angepfiffen wurden. Weil man das meinetwegen wohl nicht ändern wollte oder konnte, habe ich Konsequenzen daraus gezogen und der bevorstehenden großen nationalen und internationalen Karriere durch mein Fernbleiben eine deutliche Absage erteilt.
8. Rabenschwarze Erinnerungen
Im Rahmen von (Semester-)Ferienarbeit habe ich unter anderem mal in einer Gießerei geschuftet und dort im so genannten "Loch", unter einem Fließband, auf dem gerade frisch gegossene Metallteile befördert wurden und von dem heißer Metallsand herabregnete. Diesen musste ich in Loren schippen und anschließend wegbringen. Das "Loch" heiß so, weil es klein und eng war. Mit 1,63 m Körpergröße war man geradezu prädestiniert, dort zu arbeiten. Es gab irgendwas um die 12 D-Mark die Stunde. Abends war ich jedes Mal so eingesaut, dass das ablaufende Badewasser rabenschwarz war. Eine harte, anstrengende Arbeit. Aber auch eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, weil sie mir zeigt, was ich einerseits an meinem kreativen, viel besser bezahlten Bürojob habe, und was andererseits Menschen leisten, die tagein, tagaus inne Firma anne Stanze stehen.
[Ach ja, hier noch die Stöckchen-"Spielregeln", die ich eigentlich eingangs posten sollte:
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1. I have to post these rules before I give you the facts.
2. Each player starts with eight random facts/habits about themselves.
3. People who are tagged need to write their own blog about their eight things and post these rules.
4. At the end of your blog, you need to choose eight people to get tagged and list their names.
5. Don’t forget to leave them a comment telling them they’re tagged, and to read your blog.
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Und wer bekommt das Stöckchen nun von mir?! Am Besten Jeder, der es sich nehmen möchte! ;-)]
magic.hb - 24. Jun, 13:38
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