Sportliches

Donnerstag, 17. April 2008

Desaster-Jahrestag

Am Montag ist es soweit: Mein (schach-)sportliches Desaster jährt sich. Selbes Turnier. Neue Chance. Wir werden sehen ...

Sonntag, 6. Mai 2007

Duell der Giganten

hw-chess01

Deep Lumma (Weiß) - Garry Bange (Schwarz)

21. Da3 Lxd4+
20. f5 Lc4
19. Db3 d5
18. Sxd4 Df6
17. Sg2 exd4
16. f4 e5
15. Sh4 Sf8
14. Sb3 La6
13. g4 Ld3
12. h3 Lf5
11. Sed2 Sd7
10. c3 Lg4
9. Te1 h6
8. Sxe4 c6
7. Lxf7+ Txf7
6. 0-0 Sxe4
5. Sc3 0-0
4. Lc4 Sf6
3. Sf3 d6
2. d4 Lg7
1. e4 g6

[Screenshot: Fritz 5.32]

Einen wunderschönen Sonntag Nachmittag!

Wir melden uns live aus dem Blog von Garry Bange, wo der Platzherr das lange und mit Spannung erwartete Re-Match gegen Deep Lumma bestreiten wird. Vor einigen Monaten traten die beiden Schachmeister schon einmal gegeneinander an. Seinerzeit gewann Deep Lumma mit Schwarz. Eine Niederlage, die Garry Bange vermeintlich in die Krise stürzte. Lange war nichts von ihm zu hören.

Nun wissen wir jedoch, dass er die Abwesenheit vom Brett, das die Welt bedeutet, nicht in sinnloser Depression verbracht hat. Vielmehr hat er sich mit seinem Betreuerstab akribisch vorbereitet, um gegen Deep Lumma Revanche zu nehmen.

Das Re-Match wurde vor einigen Tagen vereinbart, und sein Bekanntwerden löste einen gewaltigen Medienrummel um die beiden Kontrahenten aus.

Nun harrt die gesamte Bloggosphäre des ersten Zuges von Lumma, der in diesem Duell die weißen Figuren hat. Die beiden Spieler haben Platz genommen, sich die Hände gereicht und eine schöne Partie gewünscht. Gleich geht es los ...

Dienstag, 1. Mai 2007

Danger-Harry

Es hatte so ein bisschen was vom Danger-Man im "Kentucky Fried Movie": Harry als inniger KFC-Fan besteigt am vergangenen Sonntag einen Bus voller RWO-Fans, um zum Stadion in Oberhausen zu gelangen, wo sein KFC gastiert. Zum Glück hat er keinen Schal um oder gar ein Trikot an - Kleidungsstücke, die ihn als "den Feind" ausweisen würden, dem die Oberhausener Bus-Passagiere in mannigfaltiggen Schmähgesängen gerade Tod und Teufel wünschen.

Aber es ging noch. Vor ein paar Jahren war's schlimmer, als Harrys kleiner Bruder A. die glorreiche Idee hatte, dass man zum Heimspiel in Uerdingen gegen Rot-Weiss Essen von Essen aus als Uerdinger gut auch den RWE-Sonderzug nehmen könne. Das werde schon nichts machen, und auch die freundlich-besorgten Hinweise des BGS, wir mögen unsere Schals und sonstigen Fan-Accessoires, die uns als KFC-Anhänger auswiesen, gut verstecken, wenn wir tatsächlich diesen Zug nehmen wollten, wurden zunächst belächelt.

Und dann: Eine gute Dreiviertelstunde Fahrt, in der mir so mulmig war wie selten zuvor im Leben - ständige Sorge, ein Stückchen KFC-Schal könnte aus dem Rucksack hervorlugen oder die sehr kurzhaarigen RWE-Fans in unserem Abteil könnten sonstwie Verdacht schöpfen, z. B. weil wir nicht mit ihnen alle Strophen der Nationalhymne gesungen haben. Ja, das war ein Erlebnis - und A. hinterher sooooo klein mit Hut ob seiner Fehleinschätzung.

Montag, 23. April 2007

Sieben Runden im Schweizer System

Essen. (sid) Kein gutes Pflaster ist das "Haus des Sports" an diesem Abend für Möchtegern-Schach-Genius Harry gewesen. Beim dort ausgetragenen Schnellschachturnier belegte der Kasparow der Herzen unter 24 Teilnehmern nach sieben Runden im Schweizer System den 24. Platz - und bewies den Anwesenden eindrucksvoll, dass man jede Partie - und sei die Stellung auch noch so aussichtsreich, erfolgversprechend und quasi bereits gewonnen - verlieren kann. "Eine wirklich bemerkenswerte Demonstration", urteilten Mitspieler und Publikum gleichermaßen.

Harry selbst nutzte das Blitzlichtgewitter bei der Siegerehrung, um schnell das Weite zu suchen und in sich zu gehen, ob Schach wirklich der richtige Sport für ihn ist oder ob es nicht auch Mensch-ärgere-Dich-nicht- oder Halma-Turniere gibt, an denen er demnächst vorzugsweise teilnehmen sollte.

Dienstag, 16. Januar 2007

6:4 gegen Köln

Vergangene Nacht geträumt:

Ich war Neuzugang beim FC Bayern München, genauer gesagt bei den dortigen Amateuren. Ich war so gut, dass ich gleich in der Bundesligatruppe eingesetzt wurde, und zwar in einem Testspiel gegen den 1. FC Köln. Wir haben 6:4 gewonnen. Ich habe drei Tore vorbereitet und eins geschossen, aber auch einige Gegentore verschuldet. So sauer, wie alle waren, muss ich wohl alle vier verschuldet haben.

Weil wir ja trotzdem gewonnen hatten, konnte ich die Verärgerung und Kritik der Mitspieler nicht verstehen. Felix Magath übrigens auch nicht. ;-)

Tja, was man so träumt ... Mal schauen, ob es heute Nacht eine Fortsetzung gibt.

Sonntag, 3. September 2006

4:1 gegen ETB SW Essen

hw-kfcuerdingenDas war mal wieder ein Stadionbesuch, der sich gelohnt hat! 4:1 gegen ETB Schwarz-Weiß Essen, schon der dritte KFC-Sieg in Folge in der Oberliga Nordrhein! So kann's weitergehen!


Trotzdem bleiben Fragen:

Warum macht Jürgen Luginger noch immer den Spielertrainer beim KFC? Der Kader bietet mittlerweile genügend bessere Alternativen. Luginger selbst ist bisweilen viel zu langsam und lässt sich düpieren von Gegenspielern, die halb so alt sind wie er.

Wer kann Velbert stoppen? Siebter Sieg im siebten Saisonspiel, und der Vorsprung an der Tabellenspitze wächst immer weiter.

Und: Bekommt der Grotifant Stadionverbot, nachdem er Papier über den Zaun in den Block der KFC-Fans (zurück-)geschmissen hat?

Die Zeit wird es zeigen!

Bonecrusher

In meiner damaligen Sportredaktion haben wir eine ganze Zeit lang eine bei den Lesern und uns sehr beliebte Serie gemacht unter dem Titel "Wir trainieren mit". Ich erinnere mich an Übungseinheiten (und anschließende Sonderseiten über den Sport und die Sportler) bei Hand- und Fußballern, bei Tischtennis- und Schachspielern.

Zu "gewöhnlich"?! Na ja, ich saß auch im Motorradgespann bei der Fahrt über einen hügeligen Geländeparcours, ließ mich beim Taekwondo drillen und auf die Matte befördern und wirbelte mir beim Nunchaku-Training (mittlerweile sind die Soft-Nunachaku, mit denen wir seinerzeit gedreht haben, in Deutschland wohl verboten) die Pinne um die Ohren. Ja, das war interessant und hat Spaß gemacht!

Dem Kollegen A. hatte es sogar so viel Spaß gemacht, dass er unlängst Ähnliches in einer anderen Redaktion machen wollte. Kurzerhand und nichts Böses ahnend, plante er dort seine eigene Mitmachaktion: beim Wrestling!

Nun ging A. an speziell diese Geschichte wohl etwas zu arglos heran. Wrestling ist nun mal kein Synchronschwimmen! Nach kurzer Zeit im Ring begrub ein massiger Wrestler A. unter sich, und der Trainingsbesuch war abrupt beendet. Prellungen und eine schwere Gehirnerschütterung waren die Folge!

Mittlerweile ist A. wieder intakt. Ist ja auch schon eine Weile her. Was bleibt, ist nur die Erinnerung und die kleine Stichelei, dass man manches auch vorhersehen kann, ohne ein Prophet zu sein. Meine Gegner beim Schachtraining hatten zum Beispiel nie Künstlernamen. Anders als der Sparringspartner von A., der seinen Namen "Bonecrusher" eben auch nicht von irgendwoher hat ...

Montag, 28. August 2006

Harry: Three Points

Nachdem ich am vergangenen Spieltag beim Bundesliga-Tippspiel von 39 möglichen Punkten lediglich 3 (in Worten: drei!) geholt habe, stelle ich mir nun zwei Fragen:

1. Wie kann das bloß sein?

und:

2. Macht das Weitertippen überhaupt irgendeinen Sinn?

Genau genommen ist das ja schon ein echtes Kunststück. Drei Punkte erreicht man doch bereits, wenn man gar nicht hinschaut, welche Spiele man überhaupt tippt und nur irgendwas im Nummernblock der Tastatur drückt.

Drei Punkte! Schlechter geht's kaum!

Nur gut, dass ich nicht Toto spiele. Ich würde viel Geld verzocken.

Sonntag, 13. August 2006

Ein Punkt für die Adler

Mit einem Besuch des Spiels Schalke 04 gegen Eintracht Frankfurt bin ich gestern in die neue Fußball-Bundesliga-Saion gestartet. Mann, die Arena ist schon ein tolles Stadion!

Und: Tolle Stimmung hat's gehabt im Eintracht-Block! Dort stand ich mit meinem Bruder, einem eingefleischten Eintracht-Fan und NRW-Adler. Zusammen mit einigen tausend Frankfurtern haben wir gesungen, geschrien, uns die Haare gerauft und letztendlich ein aus Gäste-Sicht etwas glückliches 1:1-Unentschieden gesehen und gefeiert.

Unter dem Strich ein cooles Erlebnis!

Mittwoch, 5. Juli 2006

Von der Blase, der unrunden

Im Mittelalter gab's das Spiel Deutschland gegen Italien übrigens auch schon mal bei einer WM. Der WM-Ball war damals noch nicht so ein hypermodernes, perfekt rundes Ding wie heute, sondern eine mit Luft gefüllte Kuhblase. Überhaupt war das ganze Spiel noch nicht so wirklich schön anzuschauen, wie diese frühe Aufnahme eines klaren deutschen Handspiels in der damaligen Begegnung belegt. Von TV-Übertragungen und Public Viewings wurde daher seinerzeit zunächst auch abgesehen.

Aktuelle Kommentare

So, da ist sie nun, die...
So, da ist sie nun, die Antwort, die belegt, dass sogar...
magic.hb - 25. Apr, 20:29
"Clark Kent ist nett,...
"Clark Kent ist nett, also ein Langweiler." Vordergründi g....
magic.hb - 22. Apr, 21:03
Gerade weil Frauen sehr...
Gerade weil Frauen sehr wohl in der Lage sind das Offensichtliche...
summerfriend - 22. Apr, 09:44

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Zuletzt aktualisiert: 27. Apr, 14:56

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